
Teilprojekt 3.1, Arbeitspaket 3, Massnahme 1.4 Wissenstransfer
Region im Fokus
Regionaler Wissens-, Technologie- und Kompetenztransfer zu zirkulärer Wertschöpfung entlang von Wertschöpfungsketten im Bergischen RheinLand.
Worum es geht
Regionale Fachdialoge zu Stoffströmen
Ausgangslage
Zirkuläre Wertschöpfung erfordert strukturelles Umdenken, regionale Synergien und fundierte Wissens-, Methoden- und Fachkompetenz. Die Schwerpunkte der regionalen Fachdialoge resultieren aus einer Abfrage von Bedarfen, Potenzialen und Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft in ihrer Branche.
Bedeutung für die Region
Erfolgreicher Strukturwandel ist keine Einzelleistung, sondern das Ergebnis kollektiven Handelns. Genau hier setzt das Teilprojekt Region im Fokus an: Auf Basis der zuvor präzise analysierten Potenziale und Barrieren werden maßgeschneiderte, branchenspezifische Räume für Begegnung und Entwicklung geschaffen.
Durch gezielte regionale Dialoge und einen direkten, praxisnahen Wissenstransfer werden die entscheidenden Akteure vernetzt und so die lokale Wirtschaft von innen heraus gestärkt. Durch den gezielten Aufbau von Fach- und Methodenkompetenzen werden ansässige KMU außerdem befähigt, den Wandel aktiv mitzugestalten. Auf diese Weise soll nachhaltig die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit der Betriebe in der Region gesichert werden.
Erster Fachdialog
Erstmals kamen am 22. April 2026 auf :metabolon auf Einladung der :bergischen rohstoffschmiede Unternehmen zusammen, um sich über Branchenthemen zum Bereich Alternativrohstoffe der Kunststoffbranche auszutauschen. Ziel war es, gemeinsam Ansatzpunkte zur Schließung regionaler Stoffströme zu finden und vom gegenseitigen Kompetenz- und Wissensaustausch zu profitieren.

Ziele und Vorgehen
Was der Fachdialog erreichen soll
Ziele
- Kooperationen in regionalen Innovationspartnerschaften zwischen KMU und Forschung sowie KMU untereinander, um Stoffkreisläufe zu schließen
- Etablierung und Verstetigung von stoffwirtschaftlichen Kooperationsstrategien zwischen KMU
- Entwicklung eines regionalen Markenkerns für KMU zu zirkulärer Wertschöpfung im Bergischen RheinLand
Vorgehen
- 1
Vorphase
Themendefinition, Auswahl der Teilnehmenden, Bedarfsabfrage und Terminabstimmung.
- 2
Auftaktworkshop
Kennenlernen der Teilnehmenden, thematische Einführung sowie Präsentation und Diskussion der Bedarfsabfrage. Gemeinsam werden die Schwerpunkte und der Fahrplan für die folgenden Workshops festgelegt.
- 3
Thematische Workshops I und II
Einführung in die priorisierten Themenfelder, vertiefte Bearbeitung in moderierten Workshops, Ergebnissicherung und Ableitung erster Umsetzungsschritte.
- 4
Ergebnisworkshop
Alle Ergebnisse werden besprochen und weiterentwickelt. In Arbeitsgruppen entstehen konkrete Umsetzungsschritte, offene Forschungsfragen werden festgehalten und künftige Kooperationen vereinbart. Daraus entsteht das Umsetzungskonzept.
Zielgruppen
Für wen die Fachdialoge gedacht sind
Die Regionaldialoge laufen in zwei Branchensträngen. Eingeladen sind Unternehmen aus diesen Bereichen:
Baubranche
- Bau- und Handwerksunternehmen: Massivbau, Tiefbau, Holzbau, modulares und serielles Bauen, Mischformen
- Planung: Architekturbüros, Bauingenieure
- Baumaterialhersteller, zum Beispiel Steine, Mauerwerk, Dämmung, Fenster und Türen
- Bauherrschaft: öffentliche Hand, Privatpersonen, Immobilien- und Wohnungsbauunternehmen, Kirche und Wohlfahrtsverbände
Kunststoffe und Sekundärrohstoffe
- Design und Entwicklung, zum Beispiel Produktdesign
- Herstellung und (Weiter-)Verarbeitung, zum Beispiel Spritzgussbetriebe
- Logistik und Nutzung, zum Beispiel Speditionen
- Verwertung, zum Beispiel Schredderbetriebe
Galerie
Impressionen vom ersten Fachdialog
Fotos: :bergische rohstoffschmiede. Ein Klick auf ein Bild öffnet die Großansicht.
Arbeitspaket 3, Massnahme 1.4 Wissenstransfer
Weitere Teilprojekte zum Wissenstransfer
Kontakt
Sprechen Sie uns an
Für weitere Informationen zum Projekt :bergische rohstoffschmiede oder Anfragen im Rahmen des Forschungs- und Fachgesprächangebots des Netzwerks Zirkuläre Wertschöpfung Bergisches RheinLand stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
